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FRUCHT
Aus den unscheinbaren Blüten wachsen Schoten in Büscheln hängend, direkt am
Baum und werden zu Johannisbrotmehl verarbeitet (geröstet) oder im
Rohzustand gekocht.
Die Schote ist zuerst grün und weich und wird während der
Reife hart und dunkelbraun bis schwarz. Sie ist extrem lange haltbar.
Die 10-30cm langen Schoten bestehen aus
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ca. 50-60 % Fruchtzucker
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Vitaminen der B-Gruppe und ß-Carotin
(Vorstufe der A-Vitamine)
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Mineralien (Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor)
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Spurenelementen (Eisen, Mangan, Chrom, Kupfer, Nickel)
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geringen Mengen an Isobuttersäuren (verursachen den leicht
ranzigen Geruch)
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Gerb- und Schleimstoffen
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Faserstoffen wie Lignin (wirkt cholesterinsenkend, hat
positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, wird bei Diabetes und
Fettsucht eingesetzt)
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mindestens 6 verschiedene Substanzen die Tumorbildungen
hemmen
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antioxidativen Substanzen die als Zellschutz vor
so genannten freien Radikalen fungieren
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100g Johannisbrot enthalten 753 kJoule / 18o kcal.
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KERN
Jede Schote enthält zwischen 5-15 rundlich-flachen, hartschaligen
Samenkörnern. Diese Kerne werden zu Mehl (Johannisbrotkernmehl) verarbeitet, welches einen hohen
Prozentsatz an Galaktomannan (aufquellenden, nicht verwertbaren
Kohlenhydraten, 5-fach quellfähiger als Stärke) besitzen.
Es wird zu einem kennzeichnungspflichtigen Lebensmittelzusatzstoff
(E410)
verarbeitet und dient als technologisch genutztes Verdickungsmittel.
Es wirkt reinigend auf den gesamten Darmtrakt. Bei höheren Dosen
tritt eine abführende Wirkung ein.
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HOLZ
Das Holz ist formstabil, nicht-schwindend mit rustikaler Maserung und wird
da es verrottungsresistent ist für den Bau von Zäunen, Parkett und Türen
verwendet. |